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Hintergrund

Gründung

Das VESTIGIA – Manuscript Research Centre wird im Studienjahr 2005/06 als »fakultätsübergreifender Leistungsbereich« eingerichtet. Dessen Errichtung, die Bevollmächtigungen und die Gründungserklärung werden am 19. April 2006 im Mitteilungsblatt der Karl-Franzens-Universität Graz verlautbart (14. Stück, die Nummern 120-122). Am 4. Juli desselben Jahres wird die Ziel- und Leistungsvereinbarung mit dem Rektorat unterzeichnet (GZ: 39/593 ex 2005/06). Im Jahre 2010 kommt es zur Verschmelzung dieses Zentrums mit dem an der Abteilung für Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz angesiedelten Zentrums für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes. Die Gründungserklärung des nunmehrigen VESTIGIA – Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes wird am 28. September 2011 im Mitteilungsblatt der Karl-Franzens-Universität Graz bekanntgemacht (52.a Stück, Sondernummer 139).

Leitbild und Ziele

Das Forschungszentrum Vestigia – Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes widmet sich der wissenschaftlichen Erschließung des schriftlichen Kulturerbes, welches in unterschiedlichen Zeugnissen vorliegt: als Manuskripte, Inkunabeln und Frühdrucke, als Urkunden, Pläne, Karten, Topographica, als Autographen, Nachlässe und sonstige Rara. Die Akzente liegen dabei in der Bestandserfassung (Inventarisierung, Katalogisierung, ...), in der Bestandserhaltung (Konservierung und Restaurierung), in der Zugänglichmachung (vor allem durch Digitalisierung und Datenbanken), sowie in der Erschließung durch wissenschaftliche Studien und in der Edition ausgewählter Objekte. Vestigia wendet sich zum einen den Sammlungen an der Universitätsbibliothek Graz und regionalen Beständen zu, es trägt aber auch dazu bei, Handschriftensammlungen insbesondere der benachbarten Länder Ost- und Südosteuropas der scientific community zugänglich zu machen. Die auszuführenden Arbeiten werden projektweise und kooperativ durchgeführt.

Aus dieser Grundlegung ergeben sich einzelne Ziele:

  • die wissenschaftliche Erforschung und Erschließung der Bestände der Sondersammlungen an der Grazer Universitätsbibliothek sowie die Darstellung der Ergebnisse in geeigneter Form (Präsentationen, Datenbanken, Internet, gedruckte Publikationen etc.)
  • Erschließung bislang unbekannter oder unzugänglicher Sammlungen aus dem Raum Süd- und Osteuropas
  • die Erschließung von einzelnen Handschriften und -sammlungen, die aus unterschiedlichsten Gründen bisher weitgehend unbeachtet geblieben sind
  • die Erschließung von Palimpsesten und Handschriftenfragmenten
  • die konservatorische Betreuung und gegebenenfalls die restauratorische Behandlung von Handschriften und Zimelien – die Verbesserung der Zugänglichkeit insbesondere durch Digitalisierung
  • die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften und die konstante Weiterbildung des Stammpersonals
  • die Verbesserung der internationalen Einbettung der Sondersammlungen an der Universitätsbibliothek Graz (z.B. Etablierung im europäischen Netzwerk der Forschungsbibliotheken CERL)
  • die Entwicklung und Teilnahme an nationalen wie internationalen Projekten
  • die Durchführung und Teilnahme an wissenschaftlichen Kongressen, Symposien, Tagungen, Summer schools, Workshops usw. 

Infrastruktur

Das Forschungszentrum Vestigia verfügt über zwei Räume in der Heinrichstrasse 78a am nördlichen Ende des Campus der Universität Graz. Die Räumlichkeiten werden von der Theologischen Fakultät zur Verfügung gestellt. Sie sind als Büroarbeitsplätze ausgestattet und dienen zum einen als Sekretariat und zum anderen als Räume für Projektmitarbeiter des Forschungszentrums.  

VESTIGIA Manuscript Research Centre

Leitung: Univ.-Prof. Dr.

Erich Renhart

Heinrichstrasse 78A/II
A - 8010 GRAZ


nach Vereinbarung

Kontakt

Administratorin
+43-664-1553850
Birgit Roth

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