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Die Erforschung der Wasserzeichen in den Papierhandschriften der Universitätsbibliothek Graz

Die Wasserzeichenforschung sucht die Herstellungsorte und die Herstellungszeit von historischen Papieren zu bestimmen. Jedes Papier hat seinen signifikanten Stempel, welcher bereits im Gegenlicht erkennbar wird. Die Wasserzeichenforschung liefert darüber hinaus Daten zur Verbreitung und Verwendung von Papieren und bietet somit auch Anhaltspunkte wirtschaftsgeschichtlicher Art. Der unmittelbare Nutzen für die Handschriftenforschung liegt in der besseren zeitlichen wie örtlichen Bestimmung im Zusammenhang der Herstellung von mittelalterlichen Büchern. Oft genug erbringt allein die Wasserzeichenforschung Hinweise zur Datierung einer Handschrift. Die eruierten Daten zu den Wasserzeichen werden in großen Datenbanken abgelegt. Je mehr solcher Daten eingebracht werden, desto besser kann letztendlich der Erfolg sein. Nach mehr als hundert Jahren der Forschung kennen wir die europäischen Papierhersteller und ihre historischen »Logos« schon recht gut.

Die Arbeiten in Graz werden durch das neu entwickelte Gerät »Atwise« erheblich befördert, denn durch die angewandte Technologie kann eine bisher nie erreichte Menge von Wasserzeichen erfaßt werden, um einer Auswertung zugeführt zu werden.

In den Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz gibt es 526 mittelalterliche Papierhandschriften. Von diesen sind 214 Stück datiert, also etwa 40%. Das gegenständliche Projekt erfasst zuerst die datierten Handschriften – und unter diesen jene von Seckauer Provenienz, um sie in das Projekt des Steirischen Wissenschaftserbes einzubringen. 

Ausführende: Ute Bergner (Graz, Leiterin); Alexandra Hösele (Graz)

VESTIGIA Manuscript Research Centre

Leitung: Univ.-Prof. Dr.

Erich Renhart

Heinrichstrasse 78A/II
A - 8010 GRAZ


nach Vereinbarung

Kontakt

Administratorin
+43-664-1553850
Birgit Roth

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