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Die Edition des Codex Beratinus I aus dem Staatsarchiv Tirana

Der Codex Beratinus I ist eine Purpurhandschrift aus dem 6. Jahrhundert. Sie wird heute im Staatsarchiv von Tirana (Albanien) aufbewahrt. Der Kodex ist stark verstümmelt. Es handelt sich um ein griechischsprachiges Tetra-Evangeliar, von welchem allerdings nur noch ein Teil vorhanden ist: Teile des Matthäus- und des Markusevangeliums auf 190 Blättern. Als neutestamentlicher Textzeuge kommt ihm die Sigle Φ 043 zu. Die Handschrift wurde in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Der mutilierte Codex hat eine atemberaubende Verbringungsgeschichte hinter sich, deren Höhepunkt eine unglaubliche Restaurierung darstellt, welche in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts in China (sic) veranstaltet wurde. Dabei wurden die Blattfragmente durch Papierüberklebungen fixiert. Die so verdeckte griechische Großbuchstabenschrift wurde folglich mit silberfarbenem Strich – zum Teil unrichtige Buchstaben – nachgezogen.

Das Forschungsprojekt sucht die Textgestalt – soweit sie heute noch erkennbar ist – authentisch darzustellen. Diese Arbeit sollte die überlieferungsgeschichtliche Einordnung der Handschrift vergewissern. Weiters wird die Geschichte des Kodex einschließlich seiner Restaurierung nachgezeichnet. Die philologische Betreuung hatte Peter Trummer übernommen. Das Projekt wurde von der Steiermärkischen Sparkasse für 24 Monate gefördert. Projektbeginn war Dezember 2009.

Ausführender: Vilson Marković (Graz / Kosovo)

VESTIGIA Manuscript Research Centre

Leitung: Univ.-Prof. Dr.

Erich Renhart

Heinrichstrasse 78A/II
A - 8010 GRAZ


nach Vereinbarung

Kontakt

Administratorin
+43-664-1553850
Birgit Roth

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